Trekksoft 10 praktische Social Media Tipps

10 praktische Tipps für mehr Verkäufe durch Social Media

Veröffentlicht von Philippe Willi on Okt 21, 2015

Dieser Text ist im Original von Colm Hanratty geschrieben in Englisch und wurde durch Philippe Willi auf Deutsch übersetzt. 

Wenn ich in meiner beruflichen Tätigkeit als Social Media Experte Firmen berate, versuche ich immer Ratschläge zu erteilen, welche sofort praktisch umgesetzt werden können. Egal ob in einem Seminar oder an einer Präsentation, mein Publikum soll von meiner Präsentation konkrete Ansatzpunkte zum umsetzten mitnehmen können. 

Vor diesem Hintergrund habe ich mich dazu entschlossen die folgenden 10 praktischen Tipps zusammen zu stellen. Diese Punkte sind für Tour Operators, Erlebniss Anbieter oder Aktiviätenanbieter sofort in der Praxis um zu setzten, um durch den effizienten Einsatz von Social Media mehr Umsatz zu erzielen. 

 

1. Erstelle eine Social Media Strategy

Der Zugang zu sozialen Medien ist so einfach, dass viele Firmen unbewusst anfangen, Inhalte durch soziale Medien zu teilen, dies aber ohne eine richtige Strategie zu haben. Eine Social Media Strategy zu definieren, muss aber kein grosser Aufwand sein. Im Grundsatz soll die Social Media Strategie follgenden Elemente abdecken: 


- Warum benutzen wir Social Media? 
- Welche Zielgruppen wollen wir ansprechen? 
- Wie setzten wir dies in der Praxis um? 

Bereits durch die einfache Beantwortung dieser Fragen, kann definiert werden, warum man überhaupt Zeit und Energie in die sozialen Medien investieren soll. 


2. Messe Deinen ROI (Return on Investment) durch klare Zielvorgaben

Viele Firmen sind zurückhaltend in soziale Medien zu investieren, weil Sie der Meinung sind, dass man nur sehr schwer einen ROI messen kann. Sobald man die Zielsetzungen definiert hat und dadurch auch KPIs definiert (die wichtigsten Kennzahlen zum messen), ist es aber einfach einen ROI zu berechnen und damit alle Massnahmen zu tracken.

Zum Beispiel: nehmen wir an, Deine Firma setzt soziale Medien für den Kundendienst ein - so wäre z. B. ein KPI zu messen die Anzahl der Kundeninteraktionen über die sozialen Medien (Fragen welche beantwortet werden). Wenn man an mehr Visitors auf der Homepage interessiert ist,wären die Referrals von den sozialen Medien (Facebook und Twitter) gute Messgrössen für KPIs zur Beurteilung des ROI der sozialen Medien Strategie. 

 

3. Registriere auf allen sozialen Netzwerken Deine persönliche Subdomain

Wenn du gewisse Tools wie Snapchat gar nie nutzen wirst, heisst das nun nicht, dass Du Deinen Firmensubdomain auf Snapchat registrieren sollst. Dennoch lohnt es sich die relevanten Subdomains Deiner Firma auf Facebook und auch auf Twitter zu registieren, damit diese auch nur von Dir so verwendet werden können. 

 

4. Nimm die sozialen Medien ernst

Durch den sehr einfachen Zugang zu den sozialen Medien, nehmen viele Menschen dies als Grundlage, diese nicht wirklich ernst zu nehmen. Dadurch entstehen in Firmen teilweise schlechte Situationen: Mitarbeiter ohne eine Erfahrung und Strategie fangen an, beliebige Beiträge über die sozialen Medien zu verfassen.

So sind viele Accounts voller Fehler oder voller nicht relevanter Artikel. Es ist wichtig die sozialen Medien genügend ernst zu nehmen - der Fact ist, dass Deine sozialen Medien Beiträge von mehr Menschen gelesen werden als jeder Zeitungsartikel Beitrag. 

 

5. Definiere einen "Content" Kalender

Ein Content Kalender hilft dabei zu definieren, welche Inhalte man wann publizieren will. Wer kann sich schon erinnern, was er genau letzte Woche gepostet hat und auf welche sozialen Medien. Eine Koordinierung der Content Strategie via einem Content Kalender verleiht Deinem Social Media Auftritt mehr Relevanz und schlussendlich auch mehr Erfolg. 


6. Höre damit auf, alle Beiträge zu "retweeten" wo Deine Firma erwähnt wird

Wenn du zu denjengen gehörts, welcher jeder Beitrag von sich selber retweetet, habe ich eine Nachricht für Dich: höre auf damit! Als Beispiel soll folgendes dienen: wenn Dich dein Chef positiv erwähnt, würdest du dies auch sofort all deinen Kollegen erzählen. Anstatt einfach zu "retweeten" ist es besser eine Konversation zu starten mit denjenigen, welche Deinen Beitrag "retweeten". Dies führt zu einem viel besseren Endresultat. 

 

7. Erstelle einen Blog auf Deiner Homepage

Falls Du noch keinen Blog hast, fang heute an damit. Ich habe hier bereits im Detail darüber geschrieben, warum sich das mehr als lohnt. Ein Blog hilft für Deine SEO Relevanz und schafft mehr Vertrauen in Deinen Internet Auftritt. 


8. Verwende hashtags korrekt

Hashtags waren ursprünglich nur auf Twitter relevant - nun werden Sie aber über alle sozialen Medien verwendet. Viele Menschen verwenden dies allerdings noch nicht korrekt. Klar ist das die Verwendung von hashtags mehr Reichweite generiert. Hashtags sind gut für Kampagnen, Wahrnehmung und Bildung.

Auf Twitter solltest Du dich auf maximal zwei Hashtags pro Beitrag beschränken, auch wenn bewiesen ist, dass jeder von den Hashtags mehr Reichweite bedeutet. Auf Instagram Hashtags sind gerade zu überlebensnotwendig. Hashtags wie zum Beispiel: #bestoftheday #igers<city> können Deinen Inhalt und Deine Firma mehr Reichweite generieren. 

 

9. Generiere ausschliesslich kurz und bündigen Inhalt für deinen Blog, welcher teilbar ist

Es lohnt sich in qualitativ gute Blogbeiträge zu investieren, welche du regelmässig publizierst. Dies führt letztlich zu direktem Traffic auf Deiner Homepage und dies ist wie wir alle wissen Gold wert. Der Inhalt muss auf jeden Fall geteilt werden können. Wenn Du gute Inhalte produzierst, werden diese automatisch über die sozialen Medien geteilt werden. Wenn die Inhalte über die sozialen Medien geteilt werden, erhälst Du automatisch mehr Besucher auf Deiner Homepage und du erweiterst Deine Reichweite. 


10. Schreibe über spannende Inhalte, welche eine lange Halbwertszeit haben

Deine Inhalte müssen im wesentlichen über zwei Merkmale verfügen.... 

Zum Einen müssen Sie genügend spannend sein, dass Sie von den Menschen gesucht werden. Schliesslich sollten Sie über die Suchmaschinen gefunden werden. Damit Du besser planen kannst, lohnt es sich über den Google Keyword Planner zu schauen, welche Bereiche von den Menschen so gesucht werden in Deinem Bereich.

So kannst Du Deinen Content auch von den Suchbegriffen her darauf optimieren. Zudem möchtest Du Themen auswählen, welche nicht Morgen wieder irrelevant sind. Wähle Deine Inhaltesthemen sorgfältig aus. 

 

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Philippe Willi

Geschrieben von Philippe Willi

Philippe is Co-founder and COO/CFO of TrekkSoft. He is also a serial entrepreneur and board member of Divio Ltd., a Swiss-based internet agency in Zurich.

Themen: Marketing tips

   

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