5 aufstrebende Wintersport-Trends für Ihr Unternehmen

Veröffentlicht von Nicole Kow on Jul 29, 2016

Die Winter-Abenteuersportbranche wächst in ganz neue Richtungen und passt sich langsam an die neuen Konsumenten-Strukturen und ihr Verhalten an. Bei dem gesamten Wintererlebnis  geht es nicht mehr nur um Skifahren oder Snowboarden, sondern umfasst jetzt noch mehr Winteraktivitäten.

Hier werden Ihnen die 5 aufstrebenden Trends, die Touren- und Aktivitäten-Anbieter heutzutage kennen sollten, erklärt. 

1. Weltweit wachsende Zahl an Skifahrern, trotz des Rückgangs im westlichen Markt 

In Laurent Vanats Internationalem Report über Schnee- und Berg-Tourismus 2016, fällt auf, dass sich im westlichen Markt bereits bei vielen Destinationen sich ein Rückgang bemerkbar macht. Er nennt als Grund des Rückgangs die alternde Bevölkerung und das mangelnde Interesse am Schneesport der jüngeren Generation.

Auf der anderen Seite haben wir eine weltweit wachsende Anzahl an Skifahrern. danke der sich neu entwickelnden Märkte im Osten, hauptsächlich in China. 
Jedoch weist er daraufhin, dass „ in den sich entwickelnden Märkten, der Ski-Konsum pro Skifahrer immer noch niedriger ist als im Vergleich zu den traditionellen Märkten, welches im Gesamtüberblick eine stagnierende Zahl an Skifahrern zur Folge hat." 

2. Chinas Wintersport-Industrie wächst

Das wachsende Interesse am Wintersport im Land wird durch die erfolgreiche Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 angeregt. Ebenso durch die Regierung, welche in die modernste Technik für die Olympischen Spiele investiert.

Hienzu kommt, dass es ein Wachstum an Skigebieten gibt, in denen chinesische Kunden den Sport lernen und genießen können.

 

Für die europäischen Wintersportanbieter wird erwartet, dass durch dieses Interesse mehr Chinesen zum Skifahren in ihre Destination kommen. Allerdings sollten die westlichen Unternehmen sich bewusst sein, dass die chinesischen Verbraucher nicht mit der modernen Technologie der reiferen Märkte vertraut sind.

In dem ersten Artikel, der je über die chinesiche Skiindustrie geschrieben wurde, wird darauf hin gewiesen, dass viele chinesische Skifahrer keine eigene Ausrüstung besitzen. Ebenso auch, dass Ihre Skigebiete noch auf Fliegende-Teppiche, Mini-Vans und Pisten-Raupen als Transportmittel zurückgreifen. Chinesen müssen demnach erst lernen, wie sie die europäische Infrastruktur nutzen können. 

 

3. Skiurlaube werden immer kürzer

Laurent Vant stellte fest, dass traditionell ein Winterurlaub mehr als eine Woche dauerte, damit der Kunde auch ganztägige Aufenthalte auf den Ski-Pisten hatte. Jedoch hat sich dieser Trend in den letzten Jahren geändert, wo jetzt eine "Ski-Woche auf wenige Tage verkürzt wird, wird die tägliche Fahrt zu den Pisten auf einen Abend reduziert.“

In einer Branche, wo man auf das Geld der Besucher angewiesen ist, kann ein höherer Besucher-Umsatz bei gleichzeitigem Wachstum an Unternehmen zu geringeren Umsätzen der einzelnen Unternehmen führen. Um das zu verhindern gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Destinationen müssen mehr Touren und Aktivitäten für Kunden anbieten, um sie zu ermutigen, länger zu bleiben
  • Destinationen müssen härter arbeiten, um mehr Besucher anzulocken.

Der Schlüssel zu besserem Umsatz liegt darin, mit anderen lokalen Unternehmen zusammenzuarbeiten.

Laden Sie sich den Trolltunga Trendbericht herunter und erfahren, wie lokale Touren- und Aktivitäten-Anbieter zusammenarbeiten können, um das  Wachstum anzuregen und die jährliche Besucherzahl von 10.000 auf 70.000 in nur 4 Jahren steigern können. 

 

4. Neue Methoden, neuen Kunden nicht nur den Sport beizubringen, sondern auch, wie man die zugehörige Infrastruktur richtig nutzt

Mit Blick auf die neuen aufstrebenden Märkte und kürzere Reisedauer, sollte über neue Herangehensweisen nachgedacht werden, Anfängern den Sport beizubringen, sodass sie es auch genießen können. Es ist durchaus bekannt, dass die erste Erfahrung, die der Anfänger beim Erlernen des Sports macht, sei es beim Skifahren oder Snowboarden, unangenehm sein kann, sodass Kunden von einer Rückkehr eventuell abgeschreckt werden. Diese Haltung muss sich ändern, damit die Wintersport-Branche in den kommenden Jahren weiter wachsen kann.

Laurent Vant merkt hierzu an: „Ohne angemessene Lernmethoden, die den Skianfängern ermöglichen, nach circa 30 Minuten auf Skiern auch Spaß zu haben, wird die Entwicklung vom Anfänger zum fortgeschrittenen Skifahrer immer schwieriger werden. Der Markt benötigt neue Lernmethoden, die sich nach den (neuen) Kunden richten. Außerdem bedarf es einer höheren Anzahl an Skilehrern, die den Wachstumsperspektiven in China gewachsen sind.“ Abseits der Piste muss den Kunden erklärt werden, wie Sport-Ausrüstung und Infrastruktur zu nutzen sind.

Nehmen wir Skifahren als Beispiel, dann geht es hierbei um sehr viel Planung und Entscheidungen, die getroffen werden, die die Skifahrer selbst als selbstverständlich hinnehmen. Wie leiht man Ausrüstung? Wo finden Kunden die besten Preise? Welche Skipässe sollten sie nutzen? Wie findet man einen Skilehrer? Diese Fragen können entmutigend wirken und weitere neue Kunden vom Skifahren abschrecken.

"Die Lösung ist, den gesamten Prozess zu vereinfachen, und zum Beispiel ein „Anfänger“-Paket zu erstellen, bei dem unterschiedliche Partien zusammenarbeiten. Außerdem sollten Sie bereit sein, eine Provision an ihre Vermittler zu zahlen“, so Simon Bosshart in einem früheren Spotlight Interview über den chinesischen Markt Aktivitäten-Anbieter "müssen anfangen, mit anderen zusammenzuarbeiten, ihre Dienstleistungen zu bündeln und diese auf einem spezifischen Kanal zu verkaufen.”

 

 

5. Wintersport umfasst nicht mehr nur das Skifahren

"Wintersport umfasst nicht mehr zu 100% nur Skifahren", sagt Professor Ralf-Dieter Roth, der am INstitut für Outdoorsport und Umweltwissenschaften unterrichtet und einer der führenden Experten weltweit ist. 

Der Winterurlaub wird zukünftig noch stärker auch andere Outdoor-Aktivitäten wie Snowboarden, Schlittschuhlaufen und Winterwandern einschließen. Reisen möchten in die lokale Kultur eintauchen, insbesondere im kulinarischen Bereich. Dies stellt für Reisende ein authentisches Reiseerlebnis dar, und ebenso sollten Touren- und Aktivitätenanbieter schauen, solche Erlebnisse für Ihre Gäste zu ermöglichen. Arbeiten Sie mit anderen Unternehmen zusammen und verkaufen per Cross-Selling die Produkte des jeweils anderen. Vereinfachen Sie Ihren Prozess zum Beispiel mit dem TrekkSoft Partner Netzwerk

Wie glauben Sie, werden diese Trends Ihre Tätigkeit beeinflussen? Schreiben Sie uns unten im Kommentarfeld.   

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Nicole Kow

Geschrieben von Nicole Kow

Having graduated from the UK, Nicole travelled around Europe before joining TrekkSoft's marketing team. She is now based in KL and regularly blogs about her travels at Next Train Out.

Themen: Tourism trends

   

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