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TrekkSoft auf dem Outdooractive Congress - rund ums Thema "Premium"!

Veröffentlicht von Franziska Klein on Sep 27, 2016

Vom 20.-22.09.2016 fand in Immenstadt im Allgäu der jährliche Outdooractive Congress statt, dieses Jahr unter dem Thema: „Extend content – premium content“.

In verschiedenen Vorträgen wurde von Experten aus den Bereichen Destination, Beratung, Wanderinstitut, etc. auf unterschiedlichste Weise das Thema Premium beleuchtet.

Die Frage, die an den zwei Kongresstagen immer im Raum stand:

Was ist Premium? Und vor allem: Was ist eine Premium-Destination?

Eine der wichtigsten Aussagen: Premium ist nicht das, was die Destination unter Premium versteht, sondern, das, was der Gast darunter versteht!

Das kann für den einen 5*-Luxus bedeuten, für den anderen kostenfreies WLAN, gutes Wetter, Kinderversorgung, Rundum-Service, Aktivurlaub, etc. Unter Premium ist eine hervorragende Leistung für den Gast zu verstehen, d.h. jede Destination muss wissen, was seine Zielgruppe wünscht und dies premiumorientiert umsetzen und anbieten. Am wichtigsten ist hierbei der Einklang zwischen Außendarstellung der Destination (Werbebotschaft) und dem, was der Gast in der Region auch wirklich erlebt. Stimmt dies nicht überein, können die Erwartungen, die der Gast im Vorfeld an die Region hat, nicht erfüllt werden  – es entsteht ein Bruch, den der Gast nicht als Premium empfindet.

Content ist der Schlüsselfaktor einer Destination, denn mit dem richtigen Content setzen Sie die Besonderheiten Ihrer Region flächendeckend (Webseite, Social Media, Email-Marketing, etc.) in Szene. Denken Sie daran: Urlaub beginnt im Internet – d.h. Ihr Gast informiert sich bereits im Vorfeld ausführlich darüber, was er im Urlaub erleben kann. Die wenigsten entscheiden sich hierbei für eine Destination aufgrund des Ortes, sondern aufgrund des vorhandenen Angebotes (erst das was, dann das wo).

Aber auch hier heißt es wieder: Content ist nicht gleich Content. Eine Destination hat die Möglichkeit, viele Inhalte zu nutzen, von eigenen Inhalten, über Inhalte von regionalen Anbietern (Restaurants, Gastgeber, Touren-Anbieter), bis hin zu Inhalten Ihrer eigenen Gäste (User Generated Content - UGC). Der Content muss einen qualitativen Mehrwert für den Gast haben. Leider nutzen viele diese Chance und das damit verbundene Potenzial für Ihre Region und Ihr Unternehmen nicht ausreichend. Wichtig ist, dass der lokale Anbieter zum einen versteht, wie er Content produzieren kann, sei es in Form von Bildern, Texten, Bewertungen, etc. und zum anderen, was sein eigener Nutzen hieraus ist. Einher mit der Qualität der Inhalte geht auch die Aktualität dieser.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der diskutiert wurde, war, dass Content auch immer in Relation zu seinem Kontext gesehen werden muss (Content im Kontext). Der Gast möchte bereits von zuhause einen Überblick erhalten, was es vor Ort im Urlaubsgebiet gibt. Diese Informationen beziehen sich auf das Angebot vor Ort, d.h. Wander- und Mountainbike-Touren, Aktivitäten, Beherbergungsbetriebe, Bergbahnen, etc. Wenn der Gast dann vor Ort ist, braucht er jedoch viel konkretere Informationen, wie Wetter, Öffnungszeiten, Verfügbarkeiten, etc. DIese Informationen sollte eine Destination entsprechend des Kontextes seinen Gästen anbieten können.

Als Abschluss sei Zermatt als Best Practice Beispiel anzubringen. Die Region versucht möglichst viel Content Ihren Gästen zur Verfügung zu stellen und öffentlich zu machen. Dabei bewegt man sich in allen notwendigen sozialen Netzwerken und ist Inhaltslieferant, wodurch Zermatt die Hoheit über Bilder und Inhalte erlangt.


Wir bedanken uns beim Outdooractive-Team für den gelungenen Kongress! 

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Franziska Klein

Geschrieben von Franziska Klein

Franziska studied tourism and geography and loves to travel mainly across Europe to discover beautiful hiking spots.

Themen: travel industry

   

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