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5 Fehler, die Sie in Ihrem Tourismusunternehmen vermeiden können

Veröffentlicht von Lucy Fuggle on Okt 20, 2016

Das Wichtigste zuerst … irren ist menschlich. Wenn es jemanden in der Welt geben sollte, der nie Fehler macht, dann ist es wahrscheinlich, dass sie kein erfülltes Leben haben. Denn es ist nichts falsch daran, aus Fehlern zu lernen und andere daran zu hindern, die gleichen zu begehen.

Deswegen wollten wir einige übliche Fehler mit Ihnen teilen, die wir bei Tourismusunternehmen häufig sehen.

Fehler 1: Versuchen, jedem zu gefallen

Welchen Song würden Sie als besten überhaupt wählen? Wenn Sie danach auf Youtube suchen, werden wahrscheinlich ein paar tausend Ergebnisse angezeigt. Das ist der Grund dafür, warum es unmöglich ist, jedem zu gefallen!

Wie bei Menschen und Songs können auch Marken nicht jeden ansprechen, wenn Sie authentisch und interessant bleiben wollen. Also, was tun? Je besser Sie Ihre Zielgruppe definieren, desto einfacher ist es für Sie, sich daruaf zu fokussieren, qualitative Erlebnisse anzubieten, die zu Ihren Kunden passen. Eine handliche Übung, die wir empfehlen, ist das Erstellen von Personas. Hierbei handelt es sich um ein Profil Ihres typischen Kunden, das Fragen wie die folgenden beantwortet:

  • Wie alt sind sie?
  • Mit wem leben sie zusammen?
  • Haben sie Kinder?
  • Welche Routine haben sie?
  • Was tun sie, um zu entspannen?
  • Welchen Herausforderungen müssen sie sich stellen?

Indem Sie in das Leben Ihrer typischen Kunden eintauchen, wird es für Sie einfacher zu verstehen, wie Ihre Erlebnisse sie ansprechen.

 

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Fehler 2: Keine Webseite mit guter Nutzerführung vorweisen

Eine Online-Präsenz zu haben, ist extrem wichtig, wenn Sie möchten, dass Leute bei der Planung einer Reise in Ihre Destination genau auf Ihr Unternehmen stoßen. Das reicht jedoch nicht, wenn Sie wirklich das Interesse Ihrer Kunden gewinnen wollen.

Es ist wichtig, zu wissen, nach was Ihre Zielgruppe genau sucht. Was motiviert sie eine Tour oder Aktivität zu buchen? Wenn Sie hierüber nachgedacht haben, überlegen Sie, wie Sie Ihre Angebote am besten präsentieren können. Hier sind ein paar Tipps… 


Machen Sie Ihre Webseite intuitiv

Jemand klickt auf Ihre Webseite, um mehr über Ihre Weinberg-Touren herauszufinden. Bei sie dies tun, muss es für sie einfach sein, die Informationen zu finden, die sie brauchen, oder müssen sie etwas erst Ihre komplette Webseite hierfür durchklicken?  

Beachten Sie, wie viel Aufmerksamkeit Ihre Webseiten-Besucher dieser überhaupt schenken. Wenn alles auf Ihre Webseite nach Aufmerksamkeit schreit, dann sind die Besucher am Ende eher verwirrt. Stattdessen sollten Sie die wichtigen Informationen, das, was wirklich zählt, besonders platzieren.  Um herauszufinden, ob Sie hiermit erfolgreich sind, erstellen Sie doch eine informelle Studie! Bitten Sie einen Freund, auf Ihre Webseite zu gehen und einer Ihrer Touren zu buchen. Wie lange braucht er hierfür? Wie beschreiben Sie den Prozess?

Für mehr Informationen finden Sie hier unsere Anleitung, wie Sie eine einzigartige Kundenerfahrung auf Ihrer Webseite bereitstellen

 

Verwandeln Sie Ihre Webseite in das Aushängeschild Ihrer Angebote

Wussten Sie, dass Menschen Bilder 60.000 Mal schneller verarbeiten als Texte? Behalten Sie die im Hinterkopf, wenn Sie Ihre Webseite designen. Zeigen Sie ansprechende Bilder, die die Aufmerksamkeit Ihrer Besucher beim Besuch Ihrer Webseite auf sich ziehen, oder integrieren Sie ein auffallendes Video oder zwei Ihrer Aktivitäten.

Wenn Sie nicht sicher sind, womit Sie anfangen sollten, ist unsere Ultimative mobile Foto-Anleitung für Touren- und Aktivitäten-Anbieter ein guter Ausgangspunkt.

 

Verwenden Sie eine einfache Sprache

Versuchen Sie, große Textblöcke zu vermeiden, die auf den Leser ermüdend wirken. Wählen Sie lesbare und benutzerfreundliche Schriftarten, Farben und Hintergründe. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was die Leute von Ihrer Webseite denken, bitten Sie um ehrliches Feedback. Ihre Webseiten-Besucher werden es Ihnen danken!

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Fehler 3: Denken, dass Ihre Kunden nach Dienstleistungen und nicht nach Erlebnissen suchen

Es gibt einen Begriff in der Marketing-Welt: "Marketing-Kurzsichtigkeit". 1960 von Theodore Levitt geprägt, bezieht sich dieser auf einen Fehler, den viele von uns machen. Und das ist, sich darauf zu konzentrieren, Produkte zu verkaufen, anstatt die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen.  

Dies kann alle möglichen negativen Folgen haben, nicht zuletzt, dass Ihre Produkte die Fähigkeit verlieren, die Herzen der Leute zu gewinnen!

In der Tourismus-Branche ist es wichtig im Auge zu behalten, das Ihre potenziellen Kunden nach unvergesslichen Erlebnissen suchen, nicht Dienstleistungen.Der Fokus liegt nicht auf uns (als Marken), aber auf ihnen. In dieser Geschichte sind sie die Hauptakteure. 

Anstatt sich also auf die technischen Einzelheiten der Touren oder Aktivitäten zu fokussieren, (wie, wann es beginnt, wo der Treffpunkt ist),zeigen Sie den Menschen, wie es sich anfühlt. Voller Adrenalin? Entspannt? Wie, als ob sie die Zeit ihres Lebens haben? Achten Sie auf Ihre Umgebung und wie Ihre Erfahrungen die Menschen fühlen lassen.

Denken Sie, wofür Ihre Kunden Ihnen nach der Tour danken werden. Denken Sie daran: Vergessen Sie nicht, warum Leute Ihr Unternehmen vor anderen vorziehen.  

Ein guter Weg hierfür, ist auf Storytelling zu setzen. Erzählen Sie eine Geschichte über Ihre Marke, und lassen die Leute daran teilhaben. 

Wenn Sie Zweifel an Ihrer Storytelling-Kompetenz haben (was sie definitiv nicht tun sollten), dann lesen Sie unsere Storytelling-Serie (Teil 1). 

Fehler 4: Social Media nur als Test und zum Verkauf nutzen

Als Marke ist eines Ihrer wichtigsten Ziele, sich mit Ihrer Zielgruppe zu verbinden. Um dies zu erreichen, ist Social Media einer Ihrer größten Verbündeten! Es erlaubt Ihnen nicht nur, schnelle Antworten auf Anfragen zu geben, sondern Sie erhalten hiermit ein besseres Verständnis für die Interessen Ihrer Kunden und können Sie so auf emotionaler Ebene ansprechen.

Instagram ist ein soziales Netzwerk, das besonders vorteilhaft für Tourismus-Unternehmen ist. Für erfahrene Instagrammer und Neulinge gleichermaßen, erhalten Sie hier  unseren Instagram Guide für Tourismus-Unternehmen

Bedenken Sie, dass die Entwicklung einer Social Media-Strategie ein guter Weg ist, Ihre Marke zu positionieren. Geben Sie dieser jedoch Zeit.

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Fehler 5: Nicht die Option der Online-Buchung und –Zahlung zur Verfügung zu stellen

Durch technologische Fortschritte können wir Reiseinformationen zu jeder Zeit und überall abrufen.

Nehmen wir an, ich plane eine Reise in Ihre Destination. Ich könnte meine Reise an einem Samstagabend planen, während Ihr Büro jedoch geschlossen ist. Kann ich, wenn ich an Ihren Aktivitäten interessiert bin, diese auch direkt buchen? Oder muss ich doch nach anderen Möglichkeiten suchen und Ihre Webseite verlassen?

Das ist eines der wichtigsten Vorteile bei der Verwendung eines Online-Buchungssystems wie TrekkSoft. Gute Nachrichten für Sie: unser Team ist nur ein Telefonat entfernt.

Wir würden uns freuen, mit Ihnen darüber zu sprechen, wie man Ihre Aktivitäten online stellen und direkt buchen kann und gleichzeitig Ihre Conversions zu erhöhen, selbst wenn Sie nicht im Büro sind. 



Kann TrekkSoft Ihrem Unternehmen das bereitstellen, was es benötigt?

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Lucy Fuggle

Geschrieben von Lucy Fuggle

Lucy is Head of Content Marketing at TrekkSoft. She tries to read a book a week, travel solo every month, and share ideas on lucyfuggle.com. You can usually find her in Switzerland's Berner Oberland.

Themen: Marketing tips

   

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